Dreimal Olympiahalle: AnnenMayKantereit kehren nach München zurück

Drei Abende, eine Halle, ein Publikum, das die Texte auswendig kann: AnnenMayKantereit spielen am 15., 16. und 18. September 2026 in der Olympiahalle. Es ist die längste Münchner Serie, die sich die Kölner Band bisher zugetraut hat – und sie ist, Stand jetzt, weitgehend abgeräumt.

Von der Kölner Straßenecke in Münchens größte Halle

Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit lernten sich am Kölner Schiller-Gymnasium kennen und spielten anfangs auf der Straße. 2013 erschien das erste Album im Eigenvertrieb, 2015 gelang mit der EP »Wird schon irgendwie gehen« der Sprung in die Charts, 2016 stand »Alles nix Konkretes« auf Platz 1. Es folgten »Schlagschatten«, »12« und zuletzt »Es ist Abend und wir sitzen bei mir« – erneut ein Nummer-1-Album.

Bemerkenswert ist die Reichweite dieser durch und durch deutschsprachigen Band: In Mexiko, der Ukraine und der Türkei gibt es eine erstaunlich große Fangemeinde, und die gemeinsam mit den Giant Rooks eingespielte Version von Suzanne Vegas »Tom’s Diner« wurde in den USA mit Gold ausgezeichnet. 2023 spielten AnnenMayKantereit ein ausverkauftes Open Air im Kölner RheinEnergieSTADION – und gaben im selben Jahr mit einem Doppelkonzert ihr Debüt in der Olympiahalle. 2026 sind es gleich drei Abende in Münchens größter Halle, die bis zu 15.273 Menschen fasst.

Die Termine

  • Dienstag, 15. September 2026 – Olympiahalle, Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
  • Mittwoch, 16. September 2026 – Olympiahalle, Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
  • Freitag, 18. September 2026 – Olympiahalle, Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr

Als Support ist an allen drei Abenden Ami Warning angekündigt – die Münchner Songwriterin ist damit gewissermaßen ein Heimspiel im Vorprogramm. Veranstalter der Konzerte ist Sonic Boom Events.

Karten: dünn, aber nicht aussichtslos

Die Ticketlage ist unübersichtlich, deshalb hier so genau wie möglich: Der Olympiapark führt auf seiner Veranstaltungsseite die Abende am 16. und 18. September als ausverkauft und weist lediglich Resttickets für den 15. September aus. Die offizielle Tourseite der Band zeigt (Stand 2. September 2026) für den 18. September „Ausverkauft“, für den 15. und 16. September dagegen noch einen Ticket-Link. Beide Quellen sind offiziell – wer Karten sucht, sollte also beide Seiten prüfen, statt sich auf eine zu verlassen.

Für die ausverkauften Abende gibt es einen legalen Weg: AnnenMayKantereit betreiben im eigenen Shop einen re:sale, über den Besucher:innen Karten zurückgeben und andere sie kaufen können. Die Band weist ausdrücklich darauf hin, dass Tickets vom Schwarzmarkt keinen Einlass garantieren und nur Karten aus dem offiziellen re:sale gültig sind. Zweitmarkt-Plattformen mit Aufschlag sind hier also nicht nur teuer, sondern schlicht riskant.

Was drumherum in München läuft

Die drei Abende fallen in eine ohnehin dichte Münchner Konzertwoche: Am 16. September lädt die Bayerische Staatsoper zu »Oper für alle« in den BMW Park, vom 17. bis 20. September eröffnet Lahav Shani seine erste Saison als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Wer im Olympiapark nichts mehr bekommt, hat also durchaus Ausweichmöglichkeiten – nur eben in einer anderen Tonart.

Lage & Anfahrt

Die Olympiahalle liegt am Coubertinplatz im Olympiapark, erreichbar über die U-Bahn-Station Olympiazentrum (U3). Bei Großveranstaltungen ist die Anreise mit der U-Bahn deutlich entspannter als mit dem Auto – die Parkflächen am Olympiapark sind an Konzertabenden erfahrungsgemäß schnell voll.

Mehr Infos

Quellen

  • Olympiapark München: Veranstaltungsseite „AnnenMayKantereit – Live 2026″, Olympiahalle (Termine 15./16./18.09.2026, Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Support Ami Warning, Veranstalter Sonic Boom Events, Ticketstatus, Hallenkapazität), abgerufen am 02.09.2026
  • AnnenMayKantereit: offizielle Tourseite „Live 2026″ (Termine, Ticketstatus, Hinweise zu re:sale und Schwarzmarkt), abgerufen am 02.09.2026
  • Olympiapark München: Bandbiografie im Veranstaltungstext (Bandgeschichte, Alben, Auszeichnungen, Olympiahallen-Debüt 2023)
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