Wenn am 19. Juni die Zelte im Olympiapark-Süd wieder aufgehen, beginnt das offizielle Münchner Sommer-Ritual: das Tollwood-Festival. Bis zum 19. Juli laufen vier Wochen lang Musik, Markt, Theater und Kulinarik nebeneinander – in einer Mischung, die in Deutschland ihresgleichen sucht.
Das Festivalmotto 2026 lautet „Mit Gefühl statt nur dabei – die Rückeroberung der Empathie“. Tollwood war immer schon politisch – ökologisch, fairtrade-orientiert, anti-elitär. Die diesjährige Themensetzung führt diese Linie fort.
Musik-Arena: 32 Konzerte, fast komplett
Auf der zentralen Konzertbühne läuft heuer ein ausnehmend dichtes Programm. Aus der internationalen Liga kommen Deep Purple, ZAZ, Anastacia, Rick Astley, Foreigner und die Sex Pistols in der Frank-Carter-Variante. Bairisch-österreichisch tragen Sportfreunde Stiller, LaBrassBanda, Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich den Heimspielcharakter. Dazu kommen jüngere Acts wie ZAH1DE, die ihre Reichweite aus den Social Media in den Olympiapark-Sound übersetzen müssen.
Markt der Ideen und Gastronomie
Rund 200 Aussteller bringen Kunsthandwerk meist aus Fair-Trade-Quellen, über 50 Gastronomien kochen biozertifiziert aus allen Erdteilen. Wichtig: Das Festivalgelände ist frei zugänglich, bezahlt wird nur für die Konzerte in der Musik-Arena.
Öffnungszeiten: Mo–Fr ab 14 Uhr, Sa/So ab 11 Uhr.
Adresse: Olympiapark-Süd, München.
Tickets: tollwood.de.